Honigherzchen


Ein Stück über Freundschaft, Verständigung und das Glück eines gemeinsamen Erfolges für alle ab 3 J.
Österreichische Erstaufführung von Cristina Gottfridsson in der Übersetzung von Dirk H. Fröse

Regie: Helen Isaacson    
Musik: Karl Lindner
Bühne: Gerd Thaller
Kostüme: Walpurgi Helml
Spiel: Karin Verdorfer/Wanda Dziak, Simone Neumayr

Kuschel und Schnofel sind zwei ganz unterschiedliche, aber doch ähnliche und niedliche Wesen. Sie sind einander fremd und haben keine gemeinsame Sprache. Schnofel redet gar nichts, Kuschel kann zwar sprechen, will sich aber lieber nicht darauf verlassen und nutzt alle ihre Körperteile um sich zu verständigen. Die beiden begegnen sich, erschrecken einander, sind neugierig auf ihr Gegenüber, erleben Angst, Glück und die Früchte gemeinsamer Anstrengung. Und diese Früchte duften appetitlich, sehen rund und rot aus, schmecken lecker und wachsen sogar nach, wenn man sie nur gut und vorsichtig pflegt.

Honigherzchen ist ein kleines Drama über Kommunikation und gegenseitiges Verstehen, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Zwei herzige Früchtchen (Volksblatt)

Videoschnitt "Honigherzchen"

 

 

Am Anfang


Die Geschichte über den Anfang der Welt mit Livemusik für alle ab 6 J.
Österreichische Erstaufführung nach dem Kinderbuch von Bart Moeyaert

Regie: Peter Müller
Ausstattung: Caroline Stark
Musikerin: Viola Römiger
Spiel: Andreas Baumgartner, Harald Bodingbauer

Die Schöpfungsgeschichte stammt natürlich aus der Bibel, aber der Niederländer Bart Moeyaert hat sie für Kinder neu und höchst poetisch nacherzählt. Am Anfang war nämlich gar nicht das Wort, sondern ein Stühlchen, und darauf sitzt ein kleiner Mann mit einer Melone auf dem Kopf. Drei Dinge gab es also schon. Oder eigentlich vier, aber Gott als Schöpfer zählt nicht zur Schöpfung.
Eine wunderschöne Geschichte, als Bilderbuch – mit den Illustrationen von Wolf Erlbruch - vielfach ausgezeichnet, wird hier auf der Theaterbühne lebendig. Für Kinder ab 6 Jahren und für alle, die gerne mit Fantasie und Staunen „auf einem Stühlchen sitzen und in die Welt schauen“.

Am Anfang war das Nicht. und wer das Nichts kennt, weiß, dass dann etwas schon sehr viel ist. Viel tut sich bei Bart Moeyaerts Version der biblischen Schöpfungsgeschichte (OÖ Nachrichten)

Videoschnitt "Am Anfang"

 

Das Schätzchen der Piratin


Die moderne Piratengeschichte für alle ab 6 J.
Österreichische Erstaufführung von Heiner Kondschak

Regie: Markus Steinwender
Ausstattung: Anne Buffetrille
Musik: Vicki Schmadolla
Spiel: Simone Neumayr, Thomas Schächl


Ihre Mutter und sein Vater kennen sich schon lange, aber Anja und Nico lernen sich erst heute kennen. Und das gleich für drei Wochen lang: Sie verbringen einen gemeinsamen Urlaub in einer Hütte an einem See. Und das ist kaum zum Aushalten! Was soll denn ein achtjähriges Mädchen mit einem achtjährigen Jungen anfangen? Und was soll ein achtjähriger Junge mit einem achtjährigen Mädchen anfangen?

Im Linzer Theater des Kindes erntete „Das Schätzchen der Piratin“, eine österreichische Erstaufführung, geradezu orkanartigen Beifall! (Neues Volksblatt)

 

Wie hoch ist oben

 

Ein einfühlsames, poetisches und humorvolles Märchen über die Unausweichlichkeit des Todes für alle ab 6 J.
Deutschsprachige Erstaufführung von Brendan Murray in der Übersetzung von Maren Monnée

Regie/Raum: Hakon Hirzenberger
Musik: Andy Baum
Kostüme: Martina Kornfehl
Bühne/Figuren: Roland Ploner
Licht: Gerald Kurowski
Spiel: Simone Neumayr, Karin Verdorfer/ Wanda Dziak , Harald Bodingbauer, Thomas Schächl
Dauer: 45 Minuten

Es ist Herbst und ein junges Mädchen namens Sternchen sammelt Saatkörner für den Frühling. Ba Gia ist ihre Großmutter und weiß, dass sie bald für immer fortgehen muss. Sie versucht Sternchen zu erklären, dass die Menschen anders sind als die Natur im Garten, die jeden Frühling zu neuem Leben erwacht. Aber Sternchen will das nicht hören und läuft weg.
Gemeinsam mit dem Vogel ohne Flügel macht sie sich auf die Suche nach einer Zauberin, die den Lauf der Welt anhalten kann. Sie fragen die Zauberin des wilden Windes, die Zauberin des rauschenden Regens und die Zauberin des stillen Schnees, aber auch diese mächtigen Wesen können die Zeit nicht anhalten. Niemand kann den Kreislauf von Leben und Tod durchbrechen. Alles muss weitergehen, sich verändern, und damit es wieder Frühling werden kann, muss vorher der Winter kommen.

 

Videoschnitt "Wie hoch ist oben"

 

Platz für den König


Ein Stück über die großen und kleinen Freuden des Lebens für alle ab 5 J.
Österreichische Erstaufführung von Peter Rinderknecht

Regie/Bühne: Frauke Jacobi
Musik: Martin Schumacher
Kostüme: Katharina Baldauf
Spiel: Thomas Schächl

„Ich möchte euch etwas über uns Könige erzählen.“, sagt der König. „Eine Geschichte von Meer, Wind, Wellen, Stürmen, Träumen und einem kleinen Boot.“ Aber wie soll er seine Geschichte erzählen, wenn da gar kein richtiges Wasser ist? Seine eifrigen Bemühungen, das Boot zum Schaukeln zu bringen, unterbricht der König immer wieder mit Erzählungen aus einem Alltag, wie wir ihn nicht von Königen, sondern von Menschen wie dir und mir kennen. Dann hat er plötzlich eine Idee … und wir erleben einen ganz besonderen Tag im Leben eines jeden Königs!

Jeder Mensch ist in seiner Individualität etwas Besonderes, sozusagen königlich. In den Supermärkten stehen sie in der Schlange – Königinnen und Könige mit gefüllten Einkaufswagen – auch die Kassiererin ist eine Königin und auch sonst findet man sie überall.

In jeden von uns ist Platz für einen König, auch ohne Krone (OÖ Nachrichten)

 

Videoschnitt "Platz für den König"

 

 

Mitten durchs Bild


Eine interaktive Museumsführung für alle ab 6 J.   
Uraufführung von Margret Czerni in Zusammenarbeit mit den OÖLandesmuseen und Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas
Nur von 2. bis 26. Okt. 2009

Regie: Andreas Baumgartner 
Ausstattung: Georg Lindorfer 
Regieassistenz: Michaela Lackner
Spiel: Karin Verdorfer, Simone Neumayr, Peter Malzer, Thomas Schächl

4 Bilder der Ausstellung „Sehnsucht Natur“ bilden den Rahmen für diese einzigartige Theaterreise zurück in längst vergangene Zeiten. Wir steigen „durch das Bild“ und treffen tatsächlich auf die Menschen, die eben noch auf dem Bild zu sehen waren. Wir erfahren über die Zeit, die Lebensgewohnheiten und die Maler und eine schrullige Museumsführerin begleitet uns von einem Bild zum nächsten.

Gelungene Verknupfung von darstellender und bildener Kunst für Kinder im Schlossmuseum (Neues Volksblatt)

Videoschnitt "Mitten durchs Bild"

 

20000 Meilen unter den Meeren


Ein Klassiker von Jules Verne erstmals für Kinder ab 8 Jahren
Uraufführung der Stückfassung von Markus Steinwender im Rahmen des internationalen Theaterfestivals SCHÄXPIR 2009

Regie/Visuals/Bühne: Markus Steinwender
Musik: Stefan Paul Goetsch
Kostüme/Bühne: Anne Buffetrille
Regieassistenz: Michaela Lackner
Spiel: Simone Neumayr, Karin Verdorfer, Harald Bodingbauer, Thomas Schächl

20.000 Meilen an Bord der Nautilus, vom Pazifik über das Mittelmeer bis in den Atlantik vor der norwegischen Küste: Eine fantastische Reise in die Tiefen des Meeres. Professor Arronax, sein Diener Conseil und der Harpunier Ned Land erleben viele Abenteuer an Bord der Nautilus, dem Unterseeboot des rätselhaften Kapitän Nemo. Gemeinsam mit ihnen entdecken wir unterseeische Wälder, heben die unermesslichen Schätze des Meeres, besuchen das Reich der Korallen, wehren uns gegen Haie und Riesenkraken, begleiten Kapitän Nemos letzten Kampf  und erleben seine Rache an seinem ärgsten Feind. „Ich bin der Unterdrückte, und dort ist der Unterdrücker! Durch ihn habe ich alles verloren, was mir lieb und teuer war: meine Heimat, meine Frau, meine Kinder, meine Eltern, einfach alles.“

Gelungene Uraufführung zum Schäxpir-Start (Kronen Zeitung)

Videoschnitt "20000 Meilen unter den Meeren"

 

Franziska Jägerstätter erzählt

Die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau für alle ab 9 J.
Uraufführung von Alexander Kratzer

Regie: Andreas Baumgartner
Bühne: Roland Ploner
Kostüme: Sigrid Blauensteiner/Andreas Baumgartner
Requisite: Sigrid Blauensteiner/Andreas Baumgartner
Regieassistenz: Sigrid Blauensteiner
Spiel: Eike Baum
Wissenschaftliche Mitarbeit: Erna Putz und Thomas Schlager-Weidinger

Franziska Jägerstätter sitzt in ihrer Wohnung und schreibt gerade einen Brief, da kommt Besuch. Das freut sie, denn Franziska Jägerstätter mag die Menschen und sie spricht gerne mit ihnen. Sie kennt viele berühmte Persönlichkeiten. Mit allen hat sie schon gesprochen. Aber jetzt redet sie mit Kindern, denn die mag sie besonders gern. Sie erzählt aus ihrem Leben, ihrem langen Leben. Sie erinnert sich an die glücklichen Jahre mit Franz, die schlimmen Jahre des Krieges und des Abschiednehmens und an ihr langes Leben als Witwe.

Das alles klingt manchmal traurig, ist aber auch lustig. Denn Franziska liebt das Leben und ist eine humorvolle Frau. Und am Ende schenkt sie den Kindern noch was! Ein Geschenk, das auch Franz gefreut hätte.


Es ist eine Sternstunde der Eike Baum, die eine starke und liebvolle Persönlichkeit charakterisiert.Die Geschichte berührt ungeheuer. (Kronen Zeitung)

Videoschnitt "Franziska Jägerstätter erzählt"