Nachbars Garten

Uraufführung von Karl Lindner
Ein Stück ohne Worte über das Nehmen und das Geben  - für alle ab 6

Regie: Andreas Baumgartner
Choreographie: Helen Isaacson
Ausstattung: Georg Lindorfer
Musik & Regieassistenz: Karl Lindner

Spiel: Markus Weitschacher / Harald Bodingbauer, Markus Schramm / Matthias Hacker

Zwei Menschen, ein sehr ordentlicher Herr und ein lebenslustiger Mann, sitzen jeweils in ihrem Garten und genießen das Leben. Ab und zu stehen die beiden auf, um sich um ihre Bäumchen zu kümmern. Die Gärten der beiden sind zu Beginn gleich schön. Der Herr, der pingelig seine Bäumchen zählt und verwaltet, wird allerdings bald neidisch auf den Mann, dessen liebevoll gepflegtes Obst hervorragend schmeckt, viel besser als das des Herrn. Schließlich gelingt es dem Herrn durch Überrumpelung, List und Tücke, sich den Garten und die Bäumchen des freundlichen Mannes anzueignen!

Traurig merkt der Mann, dass nichts mehr da ist, und er entschließt sich schweren Herzens, auf das prächtige Grundstück seines Nachbarn zu ziehen. Das gefällt dem jetzt sehr reichen Herrn allerdings gar nicht!
Wo käme man denn hin, wenn da ein jeder käme?

Premiere: 12. Febuar 2016
57 Vorstellungen
Videomitschnitt

Oh, wie schön ist Panama

Premiere von Alexander Kratzer nach dem Kinderbuch von Janosch
Ein großes Abenteuer mit Tiger und Bär für alle ab 3 J.

Regie: Alexander Kratzer
Ausstattung: Isabella Reder
Musik: Karl Lindner

Spiel: Harald Bodingbauer / Simone Neumayr, Karin Verdorfer / Ines Stockner / Markus Schramm

Eines Tages findet der kleine Bär am Fluss eine Kiste, auf der "Panama" steht und die herrlich nach Bananen duftet. Der kleine Bär und der kleine Tiger beschließen, nach Panama auszuwandern. Dort ist sicherlich alles viel schöner, größer und überhaupt besser als zu Hause. Also machen sie sich auf die Reise.
Sie lernen den Maulwurf, einen Frosch und viele andere Tiere, ja sogar den großen starken Löwen kennen, aber die wissen auch nicht, wo Panama genau liegt. Erst die Krähe kann ihnen wirklich helfen, sie zeigt ihnen von einem Hügel aus die Welt von oben, und dieses Land, das sie von dort aus sehen, ist so wunderschön, dass es nur Panama sein kann.

Premiere: 11. März 2011
157 Vorstellungen

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Schlafen Fische

Österreichische Erstaufführung von Jens Raschke
Ein Theaterstück über die kleinen, großen und letzten Fragen des Lebens für alle ab 9 J.

Regie: Andreas Baumgartner
Ausstattung: Andreas Baumgartner, Harald Bodingbauer
Lichtdesign: Franz Flieger Stögner
Regieassistenz: Luca Pàlyi

Spiel: Ines Stockner

Letzten Montag ist Jette zwölf geworden. „Zwölf. Das ist eine Eins mit einer Zwei dahinter", weiß Jette. „Schon ein komisches Gefühl irgendwie, zweistellig zu sein“, findet Jette. „Es gibt Leute, die werden sogar dreistellig. Einhundert Jahre. Und noch mehr! Wie diese Riesenschildkröten im Zoo“.

Jettes Bruder Emil ist nur sechs geworden. Das ist bloß einstellig. Jette erzählt, wie es war, als Emil krank wurde und dann plötzlich nicht mehr da war. Auch von den Zeiten davor, den Neckereien der Geschwister, Ferien und den vielen Fragen, die sie hat: Können Blindschleichen niesen? Wieso ist die Sonne so heiß? Und was ist das eigentlich, sterben? Was passiert mit uns, wenn wir tot sind? Ist der Tod wirklich der große Bruder des Schlafes? Und schlafen Fische eigentlich auch?Jens Raschke hat ein undogmatisches, manchmal heiteres und manchmal trauriges Einpersonenstück über eins der letzten Tabuthemen unserer Zeit geschrieben: Das Erlebnis und die Bewältigung des Todes durch die Augen eines Kindes.

Premiere 28. Oktober 2016
26 Vorstellungen
Videomitschnitt