Die Geschichte vom kleinen Onkel

Große Gefühle mit Happy End für alle ab 4 J.
Uraufführung nach dem Kinderbuch von Barbro Lindgren in der Stückfassung von Elisabeth Vera Rathenböck
Premiere: April 2014

Regie: Esther Muschol
Ausstattung: Michaela Mandel, Tatjana Schinko
Musik: Andy Baum

Spiel: Simone Neumayr, Markus Schramm, Markus Weitschacher

Der kleine Onkel hat keine Freunde. Die anderen Onkel mögen seinen Hut nicht und meinen auch, dass er ziemlich dumm aussieht. Die bösen Onkel schubsen ihn und stellen ihm ein Bein, und dann wird er immer noch trauriger. Niemand ist nett zu ihm. Doch eines Tages legt ein Hund seine feuchte Schnauze auf das Knie des kleinen Onkels und eine wunderbare Freundschaft beginnt. Jeden Tag kommt der Hund zu Besuch und der kleine Onkel ist nicht beleidigt, als der Hund seine Jause auffrisst und im Bett schlafen will. Gerne teilt der kleine Onkel sein Haus mit seinem neuen Freund und freut sich mit ihm am Frühling. Beim Spaziergang verteidigt der liebe Hund seinen Freund gegen böse Onkel und dumme Hunde, und darüber können sie ganz viel miteinander lachen.
Aber plötzlich kommt ein Junge daher und der Hund drückt seine Schnauze in die Hand des Kindes. Der kleine Onkel wird sehr eifersüchtig. Doch bald entdeckt er, dass man Freundschaft auch durch drei teilen kann...
Ein schwedischer Kinderbuchklassiker als Theaterstück.

34 Vorstellungen

Videomitschnitt

He Duda, du bist ein Held!

Auf der Suche nach dem Ich für alle ab 3 J.
Uraufführung von Zeno Stanek nach dem Kinderbuch von Jon Blake
Premiere: November 2014

Regie: Zeno Stanek
Ausstattung: Zeno Stanek, Anna Katharina Jaritz
Musik: Karl Lindner

Spiel: Katharina Schraml, Markus Weitschacher

He Duda weiß nicht wer oder was es ist. Darum ist auch nichts selbstverständlich: Wer bin ich, was soll ich essen, wo soll ich wohnen? Auf diese lebenswichtigen Fragen versucht He Duda durch Auspro­bieren Antworten zu finden.
Es entscheidet sich schließlich, wie ein Vogel auf einem Baum zu leben und wie ein Eichhörnchen Eicheln zu essen. Nur eine Frage lässt sich gar nicht klären: Wozu sind die großen Füße gut? Als sich eines Tages das gefährliche Wiesel Lange Luda aus dem Wald anschleicht, sind die anderen in heller Aufregung und rufen He Duda zu, es soll schnell herunterklettern vom Baum und sich verstecken. Aber He Duda weiß nicht, warum es sich verstecken soll. Und so interessiert es sich vor allem dafür, was für ein Tier Lange Luda ist, wo es lebt und was es denn so isst.
In diesem Gespräch erhält He Duda ganz viele Antworten auf die Fragen, die es zuvor so beschäftigt haben, und als das Wiesel He Duda fressen will, klärt sich sogar, warum es so große Füße hat!

30 Vorstellungen

Videomitschnitt

Große Tiere

Eine Fabel über wahre Größe für alle ab 8 J.
Uraufführung von Karl Lindner
Premiere: Oktober 2015

Regie: Michael Pöllmann
Ausstattung: Marija Jociute
Musik: Markus Jakasic

Spiel: Simone Neumayr, Markus Schramm, Markus Weitschacher

Die szenische Fabel „Große Tiere“ erzählt in gereimter Sprache, gleich einem Stück aus längst vergangenen Tagen, von einem kleinen Schaf, das von seinen Eltern zwei Dinge mit ins Leben bekommt. Erstens den guten Rat, immer auf große Tiere zu hören und zweitens eine schöne warme Decke zum Kuscheln. Fröhlich zieht das Schaf in die Welt. Dort trifft es einen auf einer Bank sitzenden Fuchs - also ein großes Tier. Dieser Fuchs redet dem Schaf listig ein, ihm die Decke zu überlassen, damit diese Zinsen bringe und das Schaf in einem Jahr dann zwei Decken vom Fuchs zurückbekommt. Voller Freude lässt sich das Schaf auf den Handel ein. Kaum ist das Geschäft gemacht, schickt der Fuchs das Schaf zum Scheren.
Der Wolf, ein weiteres vom Fuchs mit Decken versorgtes großes Tier, wird angehalten darauf zu achten, dass das geschorene Schaf alle neuen Decken zum Fuchs bringt. Und obwohl das Schaf schon ganz traurig ist, lassen sich Fuchs und Wolf immer wieder neue „Gesetze“ einfallen, um auch die letzte Wolle des Schafes noch zu ergattern.
Das wird schließlich sogar dem kleinen Schaf zu bunt – und es erweist sich, dass nicht alle Tiere, die groß tun, auch groß sind!

30 Vorstellungen

Hase und Schildkröte

Der Lauf der Jahreszeiten für alle ab 3 J.
Deutschsprachige Erstaufführung non Brendan Murray in der Übersetzung von Maren Monnée
Premiere: Oktober 2013

Regie: Heidelinde Leutgöb
Ausstattung: Leonie Reese
Musik: Karl Lindner

Spiel: Simone Neumayr, Markus Schramm

Winterschlaf, wie langweilig! Ungeduldig wartet der kleine Hase an der Seite der schlummernden Schildkröte darauf, dass sie endlich aufwacht. Er will einen Wettlauf machen. Als der Frühling kommt, ist aber noch viel Anderes zu tun, und auch den Sommer über muss der Hase sich gedulden, ehe die Schildkröte im Herbst endlich einwilligt, um die Wette zu rennen. Schnell hat der Hase einen komfortablen Vorsprung, doch in seiner Siegessicherheit macht er Fehler.
Im Leben muss man auf alles gefasst sein, hat er am Ende gelernt, und: Nur wer warten kann, gelangt ans Ziel.
Im nächsten Frühjahr will die Schildkröte wieder gegen ihn laufen, und der Hase verspricht, noch da zu sein, wenn sie wieder aus dem Winterschlaf erwacht.
Der junge, ungeduldige Hase lernt von der bedächtigen Schildkröte Geduld und erwirbt die Fähigkeit, den Moment zu genießen.

57 Vorstellungen

Videomitschnitt