Romeo und Julia

Eine unsterbliche Geschichte neu gemixt für alle ab 6 J.
Österreichische Erstaufführung einer Theaterkreation nach William Shakespeare von Magrit Bischof, Werner Bodinek und Ueli Blum
Premiere Jänner 2012

Es ist Schicksal, dass sich die beiden ineinander verlieben: Julia ist eines der schönsten Mädchen und Romeo einer der schönsten jungen Männer in Verona. Aber ihre Familien, die Capulettes und die Montagues, sind zerstritten, und eine Versöhnung ist völlig ausgeschlossen. Das geht so weit, dass sogar die Diener anfangen zu streiten und zu prügeln, wenn sie sich auf der Straße begegnen. Deshalb versuchen Romeo und Julia einander zu vergessen.
Aber all das Fechten und Reiten, all das Lesen und Lernen und Sticken nützt überhaupt nichts: Romeo denkt weiter an Julia, und Julia denkt weiter an Romeo. Weil sich die beiden doch so lieb haben, überreden sie schließlich Pater Lorenzo, sie zu verheiraten.
Leider findet Julias Cousin Tybalt alles heraus und geht auf Romeo los. Es geschieht ein Unglück! Romeo muss fliehen und kann Julia nur noch Briefe schreiben. Auch Julia schreibt Briefe, und Pater Lorenzo schreibt einen ganz wichtigen Brief, der aber leider verloren geht – und das hätte auf gar keinen Fall passieren dürfen.

Eine Schauspielerin, ein Schauspieler spielen die berühmte Geschichte voller Liebesglück und Liebesleid, die von dem englischen Dichter William Shakespeare vor 400 Jahren geschrieben wurde.

Regie: Alexander Kratzer
Musik: Markus Tavakoli
Ausstattung: Anne Buffetrille

Spiel: Tülin Pektas / Ines Stockner, Markus Weitschacher / Thomas Schächl

107 Vorstellungen

Videomitschnitt

4411 Christkindl

Ein Stück Weihnachten für alle ab 5 J.
von Holger Schober
Uraufführung November 2012

Herr Nikolaus mag Weihnachten eigentlich gar nicht. Und das nicht nur, weil er Nikolaus Nikolaus heißt, mit Vornamen und mit Nachnamen! Eltern können manchmal grausam sein. Als Kind mochte Herr Nikolaus Nikolaus Weihnachten sehr gern. Er liebte das Singen, das Essen, den Christbaum und natürlich vor allem die Geschenke. Am Liebsten wäre ihm damals gewesen, jeden Tag Weihnachten zu feiern. Aber das ist nun vorbei.
Herr Nikolaus arbeitet im Weihnachtspostamt Christkindl und hat das ganze Jahr nichts anderes zu tun, als die Weihnachtswünsche von Kindern zu beantworten. Und diese Kinder wollen ja sooo viele Dinge haben. Deshalb hat Weihnachten für Herrn Nikolaus jeden Zauber verloren.
Ob es für Herrn Nikolaus Nikolaus jemals wieder ein "richtiges" Weihnachtsfest geben wird?

Regie: Markus Steinwender
Ausstattung: Leonie Reese, Anne Buffetrille
Musik: David Wagner

Spiel: Simone Neumayr / Katharina Schraml, Tülin Pektas / Ines Stockner, Markus Weitschacher

68 Vorstellungen

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Mein Bruder, der Räuber Kneißl

Eine wahre Geschichte aus dem letzten Jahrhundert für alle ab 9
von Christian Schönfelder
in Koproduktion mit Theater an der Rott im Rahmen des internationalen Theaterfestivals Schäxpir 2013
Uraufführung Juni 2013

Sein Leben lang hat er beides gewollt: frei sein und dazugehören. Und beides ist ihm nicht gelungen. Schon als Kind ist Mathias angeeckt, wurde ausgegrenzt, weil sein Großvater ein Zugereister war und weil über die Gastwirtschaft der Eltern wilde Gerüchte im Unlauf waren. Er aber hat sich nichts gefallen lassen wollen. Später ist er im Gefängnis gelandet, weil er zu seinem Bruder gehalten hat, als der auf die schiefe Bahn geraten ist. Danach hat er erst recht dazu gehören wollen, hat geträumt davon, sich einzugliedern, ein unauffälliges Leben zu führen, Geld zu verdienen, zu heiraten. Doch da war er schon der Kneißl, der im Gefängnis gesessen hatte und deshalb ausgestoßen wurde aus der Gemeinschaft. So ist er zum Räuber geworden. Und zum Helden, weil er auf der Flucht die ungeliebte Obrigkeit ein ums andere Mal zum Narren gehalten hat.

Aus der wahren Geschichte des Räuber Kneißl (1875-1902) entwickeln der Autor Christian Schönfelder und das Theater des Kindes eine zeitlose Parabel über die Sehnsucht, gut zu sein, und stellt die Frage, welchen Heldenbildern wir huldigen und wie wir mit unbequemen Zeitgenossen umgehen. Die Musik komponiert der bayerische Kabarettist und Liedermacher Georg Ringsgwandl.

Regie: Andreas Baumgartner
Ausstattung: Selina Traun
Musik: Dr. Georg Ringsgwandl

Spiel: Simone Neumayr, Tülin Pektas, Markus Schramm, Markus Weitschacher

34 Vorstellungen

Videomitschnitt