Amadé und Antoinette

 (ab 6 J.)
von Thomas Birkmeir

Spieldauer: ca. 50 min

Regie: Andreas Baumgartner
Ausstattung: Michaela Mandel
Musik: Karl Lindner

Es spielen: Simone Neumayr, Daniela Wagner, Rudi Müllehner, Manuel Rubey, Thomas Schächl

Wien im Jahre 1762. Das "Wunderkind" Wolfgang Amadeus Mozart wird nach Wien zur Kaiserin Maria Theresia bestellt, um seine Musik zum Besten zu geben. Er soll ein wenig Kultur in das kriegsmüde Leben der Kaiserin bringen. Doch dieser kleine "Wolferl" findet so gar nicht Gefallen am steifen und verschnörkelten Schloss Schönbrunn..

Trotz der beharrlichen Versuche seines Vaters Leopold, ihn vor der Kaiserin zu präsentieren, gelingt es Wolfgang zu entfliehen. Durch Zufall "stolpert" er über die junge Marie Antoinette. Doch auch diese zukünftige Herrscherin über das Volk erregt zunächst ganz und gar nicht Wolfgangs Bewunderung. Im Gegenteil: Marie Antoinette ist völlig schockiert über Wolfgangs flegelhaftes Benehmen, und er wiederum ist gelangweilt von Antoinettes allzu "kaiserlichem" Gehabe. Gemeinsam aber geraten Amadé und Antoinette in ein gefährliches Abenteuer.

Im Garten von Schloss Schönbrunn stoßen die beiden auf einen geheimnisvollen Vogelfänger, entdecken einen blau schimmernden Vogel, und die unheimliche Königin der Nacht entführt die beiden in ihr dunkles Reich.

Eine unglaubliche Reise durch die Nacht, die erklärt, warum die zeitgenössischen Geschichtsschreiber von der Kaiserin zum Schweigen verurteilt wurden!

„... Im anlässlich der Neuübernahme durch ein neues Team mit 120.000 Euro umgebauten Theater des Kindes wird das Plädoyer für die Fantasie und die Kunst von Theaterchef Andreas Baumgartner in einfachem, aber stimmigem Rahmen und mit aufwändigen Kostümen (Michaela Mandel) umgesetzt. In mehreren Rollen gefällt Thomas Schächl, ebenso wie die köstliche Beamtenparodie, die Rudolf Müllehner als Windisch hinlegt. Die größten Sympathien aber kann Manuel Rubey als aufsässiger Amadé verbuchen, der selbst die Natur in Töne verwandeln kann und das Herz auf dem rechten Fleck hat. Kein Wunder, dass Daniela Wagners herzerfrischende Marie Antoinette seinem Charme nicht widersteht und selbst die Königin der Nacht (Simone Neumayr, die auch als Maria Theresia agierte) sich zu guter Letzt doch von ihm rühren lässt — wie auch unüberhörbar das jugendliche Publikum bei der Premiere.“

Birgit Thek/Neues Volksblatt, 4. 10. 03

„Zwei Figuren der Geschichte, noch jung an Jahren, treffen einander in Thomas Birkmeirs "Amadé und Antoinette". Das Stück, empfohlen ab 6 Jahren, hatte gestern im Theater des Kindes Premiere. Wie Wirbelwinde schickt Regisseur Andreas Baumgartner die Akteure eingangs durch den Spielraum. Der rotzige Trotzkopf Mozart (selbstbewusst Manuel Rubey), das Wunderkind der Musik und des bitzelnden Beharrens, hat mit Papa Leopold (Thomas Schächl) im Jahre 1762 seine liebe Not. Der drängt ihn, vor Kaiserin Maria Theresia für Geld zu spielen. ... Hinreißend neben den beiden Titelhelden Rudi Müllehner als bunter, unruhiger Vogelfänger mit ruckendem Kopf. Entzückend, wie Simone Neumayr Kaiserin Maria Theresia als resch-gemütliche Übermutter und die Königin der Nacht als verhärmte Herzenskalte anlegt.

Bernhard Lichtenberger/OÖNachrichten vom 4. 10. 2003


 „Vieles ist neu im Theater des Kindes, aber das Wichtigste hat Bestand: Es gibt immer noch gutes Kindertheater. Mit Amadé und Antoinette“ entführt Regisseur und Intendant Andreas Baumgartner die kleinen Besucher in eine ferne Zeit, als man sich noch vor Kaiserinnen und Königinnen verbeugen musste ... Michaela Mandel sorgte für eine entzückend-üppige Ausstattung, in der sich ein paar neue, überaus sehenswerte Gestalten tummeln. Manuel Rubey ist ein quirliger, pfiffiger Wunderknabe; Daniela Wagner eine süße, vorwitzige Prinzessin; Simone Neumayr wechselt problemlos von der herzlichen Kaiserin zur gefühllosen Königin der Nacht; Rudi Müllehner betört als Vogelfänger ebenso wie als sprechender Stein; und Thomas Schächl ist offensichtlich ganz universell einsetzbar.“

Milli Hornegger/Kronen Zeitung vom 4. 10. 2003

Alfred Jodocus Kwak und der Regenbogen

(ab 4 J.)
Poetisches Kindermusical von Herman van Veen

Spieldauer: ca. 50 min

Regie: Andreas Baumgartner
Choreographie: Helen Isaacson
Ausstattung:
Jan Hax Halama
Musik: Herman
van Veen
Musikal. Bearbeitung: David Wagner

Es spielen: Andrea Schnitt, Daniela Wagner, Rudi Müllehner

Wiederaufnahme: 5. Oktober 2003

Alfred Jodocus Kwak sitzt auf dem Klo und braucht Papier - aber er findet keines. Sein bester Freund Henk kann auch nur mit einer Zeitung aushelfen. Also fängt Alfred, während er sein "Geschäft verrichtet", erst einmal an zu lesen. Als er auf einen Bericht über die armen, kranken Tiere in Hotsknotsbotswana stößt, beschließt er sofort, zu helfen.

Zum Helfen braucht er aber goldene Wasserländer. Viele goldene Wasserländer! Und so macht er sich auf die abenteuerliche Reise zum Ende des Regenbogens, denn dort soll, so hat man ihm gesagt, ein großer Topf mit Gold stehen.



"... die am schönsten gelöste Klo-Szene, die ich je auf der Bühne gesehen habe. ... Kwaks Mitspielerinnen (Andrea Schnitt und Daniela Wagner) sind ein schnell rollenwechselndes, sangesfreudiges Duo."

Silvia Nagl/OÖ Nachrichten


"Bezauberndes Enten-Abenteuer ... R. Müllehner erobert die Kinderherzen als Alfred J. Kwak ... !"

Vera Rathenböck/Krone Kultur


"R. Müllehner bezaubert als hilfsbereiter kleiner Enterich ...... Kwak unter viel Applaus uraufgeführt ..."

Birgit Thek/Neues Volksblatt